Seich, Blödeleien, Zufälle, Abfälle, Ideen, Schabernack, alberne Sachen, Veraltetes, Brandneues:

Es wäre auch ein 'Scheissparkplatz' - Siem Reap, Kambodscha:

 

Little India, Singapur: Carolas müssen wohl mal beim Inder essen, wenn sie in Little India wohnen... Gesagt, getan. Bestellt, Caro isst nur den Reis. Witz fertig!

Ausführliche Version: Nicolas zu Caro: Komm, lass uns nach Nasi und Mie Goreng mal was anderes ausprobieren! Voller Vorfreude stürzen sich Carolas ins Getümmel von LIttle India. Nach vorgängiger Tripadvisor-Recherche wissen wir, dass das Masala-Huhn im Banana Leaf Apolo Restaurant köstlich sein soll. Wird in zweifacher Ausführung in Begleigtung von Ice Tea und Diet Coke bestellt. So weit, so gut! Zuerst erscheint ein Berg von Hühnerknochen in roter Sauce und verbreitet köstliches Aroma! Wirklich! Nach Mensa-Manier werden daraufhin auf unser Bananenblatt (ersetzt den Teller) Reis und zwei verschiedene Gemüse hingepfläddert! Dann kommen Diet Pepsi und Ice Tea auf den Tisch. Nun in chronologischer Reihenfolge: 
Essensspass mit Caro: 
- wieso sitzen hier eigentlich nur Asiaten?
- der Ice Tea ist warm, aber wenigstens hat er Eis drin!
- ist da Milch drin?!?
- das Huhn ist trocken
- das Huhn ist zu scharf
- ein Gemüse (Kohl-Seich) ist lauwarm, das andere (Bohnen) ist kalt
- beide schmecken genau gleich nach Curry
- wieso hab ich nicht mehr Reis genommen?!? (Anmerkung der Redaktion: Caro isst eigentlich nie Reis)
- hat das eigentlich jemand gern?!? Die haben einfach alle noch nie etwas Gutes gegessen... :-)
Das Einzige, was Nicolas von diesem kulinarischen Höhepunkt mit nach Hause genommen hat, waren der Curry-Geruch in den Kleidern und beim Rülpsen! ER fand es eigentlich nicht so schlecht...
Übrigens: das Restaurant hält den Guinness-Weltrekord für die meist servierten Fischköpfe an einem Tag. Mhmmmmmhhhh....


 

Sprachprobleme sind indonesischer Alltag:
We'd like a burger with french fries. - Ok, Burger with fried rice. - No, with fries! - Ahhhh, with rice!! - No, with Fffrench Fffries! - Ahhhhhh, Chips!! 

Im Strandrestaurant auf Gili Air: Carolas möchten zum Dessert ein paar Früchte verdrücken. Caro zum Kellner: Could we get a fruit platter? - Kellner: Sorry, sorry, we don't have, but fruit salad! - Caro: ok, we'd like a fruit salad! Der Kellner holt aber zur Sicherheit doch noch seinen gut englisch sprechenden Kollegen: What would you like? - A fruit salad! - Oh, sorry, we don't have. - Could we get the menu, please? - Yes. We only have pancakes and fruit salad. - Ok, WE'D LIKE A FRUIT SALAD! Siehe da, die Fruchtplatte kommt 10 min später auf unseren Tisch!!!

Auf der Fähre von Java nach Bali: aus unerfindlichen Gründen müssen wir unser Alter angeben (vielleicht Seniorenrabatt?! Nach 25 Stunden Minibus fahren in Java sieht man alt aus...). Caro: thirty. - Ahhh, thirteen (doch nicht so alt...). - No, thirty. - Ahhhh und er schreibt '33' auf sein Blatt! 


Neulich beim Frühstück:

Nach dem Frühstück:

Wele, wele sölli näh?!?

Kafi Luz wäre uns lieber:


Carolas sitzen im Restaurant in Jakarta und bestellen Nachtessen. Kühlendes Nass wäre auch noch erwünscht, Cola ist aber nicht zu haben. Der Kellner bietet mit einem Lächeln die übrigen Softdrinks an: Sprite und Heineken! Da wird Nicolas zum Softie!

Viel versprochen, wenig gehalten...


Wieso haben die überhaupt ein Regal für 'Fresh Bread'? Erstens wenn es leer und zweitens sowieso immer im Plastik eingepackt ist.

Iiiiiiihhhhhhhhhhhhh, Blutegel!!!!!!! Da wird alles fallengelassen!

Frohe Weihnachten:

Reisen im Land der Hobbits:

Kotztüten der Airline of Middle-earth:

Das sind Lustige:

Finnisches Quietschentchen auf Tauchsafari, Level Nichtschwimmer:

Heisst soviel wie 536.98 Fr. Busse für das Rauchen auf öffentlichen Plätzen:

Selbst in Notsituationen trägt frau in Polyniesen ein Blümchen hinter dem Ohr...

... und der Polizist beim Abschied um den Hals:

 

Meine erste Informationsquelle: "Der Blick" V.a. das Füllen ist toll... und natürlich diejenigen, die einen solchen Beitrag "liken":

Leuchtet das? Popcorn light...

Maulkorb in gross:

Sandwich wird in allen Sprachen gleich geschrieben?

Die italienische Polizei ist überall und erreicht uns sogar in Chile 5 Monate nach dem Fototermin:

Carolas beim Bestellen: Das nette Frölein leiert alle Säfte der Welt runter; naranja, manzana, durazno, kiwi, naranja con platanos, pera, fresas, etc. Caro bestellt dann halt Bananensaft pur, worauf die Gute dasteht wie vom Blitz getroffen und uns mitteilt, dass purer Bananensaft eigentlich noch nie jemand bestellt habe... Sie werde es trotzdem bestellen. Und siehe da, der Saft war hervorragend!

Endlich schreibt jemand Paintball richtig:

Die hügelige Poebene:

Aus aktuellem Anlass:

Nach einem Tag im Regen und Nebel, mit dürftigem Mittagessen und naher Bekanntschaft mit dem Strassengraben, haben Carolas Hunger und machen sich auf, um in der kleinen Stadt Castro die Restaurants unsicher zu machen. Man sucht die Nr. 1 Empfehlung von Lonely Planet im strömenden Regen... Vergebens! An dieser Adresse steht neuerdings eine Apotheke. Also gehts ins Plaza Restaurant. Sieht solala aus. Trotzdem wird eingetreten. Wir bestellen 2 Plätze um etwas zu essen und setzen uns hin. Leider sieht die Speisekarte ziemlich unattraktiv und schmuddelig aus. Wir entscheiden uns, nur schnell etwas zu trinken und gleich weiter zu gehen und bestellen 2 Getränke und Empanadas (kleine gefüllte Teigtaschen). Im Eifer des Gefechts übersehen wir das "docena" vor den Empanadas... Als Resultat servieren die uns gleich ein Dutzend Teigtaschen! Und jetzt? Alles essen? Alles einpacken und weiter? Hälfte essen und Hälfte einpacken? Alles irgendwie beschissen. Wir haben dann alles gegessen... zu wenig um satt zu sein, zu viel um noch Hunger zu haben. Wir suchen für das schöne Abendessen dann die nächstbeste Lonely Planet Bewertung auf: montags geschlossen... super. Weiter gehts zum 3. Besten. Karte sieht i.O. aus. Leider verstehen wir nur die Hälfte: frohen Mutes bestellen wir von der Karte: Camarones? Hat's nicht! Merluza! Hat's nicht! Kleine Weinflasche? Hat's nicht! Papas duquesas? Hat's nicht! Almejas? Hat's nicht! Äh, doch. Vielleicht... Sie muss den Koch fragen... HAT's! Dazu etwas Pollo und Papas fritas. Leider war die liebe Mühe umsonst, das Essen sehr mässig und die Enttäuschung gross. Zurück im Hotelzimmer schaut man sich schnell die Kritiken auf Tripadvisor an:

Carolas lernen die Insel Chiloé kennen. Leider seicht es den ganzen Tag und die Strassen werden schlammig. Auf Bitte von ihrem Beifahrer schlägt Caro den Weg Richtung Castro ein: 50km Gravelroad... Nach 14.5km Baustelle im Schneckentempo überholen wir einen Lastwagen und geniessen die freie Fahrt für weitere 300m bevor wir uns im Strassengraben wieder finden. Leider lässt sich das Mietauto nicht mehr rückwärts aus dem Schlamassel bewegen und Nicolas prüft mit Kennerblick die Situation: aussichtslos! Er will bereits auf der Baustelle nette Chilenen für die Bergung anheuern, als das Auto in Fahrt kommt und sich wieder auf die Strasse hocharbeitet. Caro hat einfach mal den Vorwärtsgang eingelegt und ging auf tutti. Geschafft!!!

Carolas stellen in Newport, USA ihren tollen Mazda auf einen eingezeichneten Parkplatz und besuchen die Seelöwen im Hafenbecken. Bei ihrer Rückkehr steckt der Verkehrpolizist bereits einen Bussenzettel unter den Scheibenwischer. Natürlich beschweren wir uns, denn der Parkplatz war kostenlos. Was wir in unserer Unwissenheit allerdings nicht beachtet haben, war, dass man in den Staaten nicht gegen den Verkehrsfluss parkieren darf (Facing traffic). Der Polizist hatte aber ein Einsehen und liess uns mit einer Ermahnung davonfahren. 

Nur für Nadja und Kili: Hoy e otro caldo. Hött esch es andersch chalt! (Passt in Patagonien eigentlich immer und klingt noch immer 1000x spanischer als das, was die Amis hier so von sich geben.)

Heute beim Zmorge: Die Gastmutter schaut aus dem Fenster und es schneit. No hay problema! Der Schnee werde nicht bleiben. 1h später stapfen wir 9km durch 10cm Neuschnee und verlieren den Weg mehrere Male aus den Augen. 

Lonely Planet zum Tren del Fin del Mundo: "The most touristy and, beyond jogging, the slowest way to the park." Das Ticket kostet 35 Franken. Mit dem Auto fährt man für die gleiche Strecke ca. 2 Minuten... Ja, wir haben uns für 4 Räder entschieden.

Eigentlich könnte man sich hier am Ende der Welt einen Stempel in den Pass knallen lassen. Leider ist der Pöstler momentan in den Ferien und seine 2 Söhne passen auf das Geschäft auf. Seither öffnet es jeden Morgen etwas später. Kein Wunder, bei diesen Essens- und Ausgangszeiten!

Freudiges Warten auf den Kleinbus. Ah, 6 Backpacker wollen auch mit... Während den nächsten 2,5 Stunden vermissen wir Raclette nicht (Käsefüsse vom Übelsten)!!!! 3 Stunden später treffen wir sie beim Italiener (zum Glück geduscht).

Wer hat den grösseren ... ?

Flughafen Buenos Aires: Riesige Schlange vor Gate 7. Ein Japaner kommt und fragt den Spanier (?) hinter uns: "El Calfate?". Darauf der Angesprochene total cool: "No!". Der Japaner geht an der ganzen Schlange vorbei, fragt das Flugpersonal und steht dann doch hinter dem Spanier an. Seither verfolgt uns Herr "No!" in El Calafate und El Chalten.

Die Wäschefrau in Buenos Aires hat einen von Caro's Socken gefressen (und zwar nicht denjenigen mit dem Loch!). Jetzt hat sie 3 einzelne Socken ;-)

Caro beim Hostel Zmorgebuffet: Gast vor uns lässt seine Toasts 5 Minuten backen. Wir setzen uns hin und warten auf unseren Turn. Zeitgleich mit dem Klingeln erscheint eine 4-köpfige Familie und schnappt uns den Toaster vor der Nase weg. Was macht Caro? Sie tut so, als würde sie das Buffet betrachten, schleicht sich zum Toaster und stellt die Toastzeit der Familie auf das Minimum ein... Wenig später konnten auch wir unser Frühstück geniessen.

Nicolas stellt ein tolles Bild eines Hoodoos aufs Netz. Jeder vernünftige Mensch denkt sich nichts dabei und betrachtet dieses Steingebilde als eine Laune der Natur. Einzelne interpretieren es als Penisneid und stellen Freud'sche Reaktionen auf Facebook ;-) tststs

Caro und Nicolas wollten eigentlich die Gletscher nahe El Calafate mit dem Schiff besichtigen... Als sich die Schiffsfahrt als total überteuert (140sFr p.P.) herausstellt und sämtliche Bewertungspportale eher negativ darüber berichten, schlafen die beiden aus, genehmigen sich am Abend zwei Rindsfilets vom Feinsten und gehen quietschnüchtern ins Bett ;-)

Nicolas wird sternsverrückt, als er in El Calafate 4x die Busterminalgebühr berappen muss, obwohl Carolas nur 2 Personen sind, und lässt die Schüssel vollge... Kacke ist ein anderes Wort für Scheisse! 

Caro spielt in den verschiedensten Restaurants die strenge Tauchlehrerin und bricht kurz darauf in Tränen aus...   (Freudentränen!)

Carolas besteigen einen Berg im Glacier National Park (USA). Dutzende Wanderer sind gut ausgerüstet auf dem Weg. Einer bringt unter dem Arm sogar eine sehr handliche Gemüsedipplatte von 1/2mGrösse mit. Caro bricht wiederum in Tränen aus...

 

Wienerschnitzel, eine amerikanische Fastfoodkette, die nur HotDogs serviert: "Der Wienerschnitzel" is an example of incorrect use of German by native English speakers.The expression der Wienerschnitzel is German—however the correct article to use in this case is the neuter form das, not the masculine der. This is true for both the actual food (das Schnitzel) and the restaurant itself (das Restaurantdas Lokal). Strictly, Wienerschnitzel might also be seen as incorrect, since the term is a two-word expression in German. As one word only it can suggest that natives of Vienna(Wiener) have been processed as Schnitzel. The grammatically correct usage would be Das Wiener Schnitzel. "Wiener", from "Wiener Würstchen", is a colloquial name for a hot dog. Wiener Schnitzel, however, actually means "breaded veal cutlet, Vienna style", a dish that the restaurant chain does not sell. Traditional Wiener-Schnitzel (Wienerschnitzel) is a thin cutlet of veal coated in flour, egg, and breading, which is then sautéed in oil and butter until crispy. Ahaaa!

Nach einem anstrengenden Besuch im San Diego Zoo gönnt sich Caro eine Zigi gleich ausserhalb. Kaum angesteckt kommt ein Wärter und macht sie darauf aufmerksam, dass das jetzt 250$ kostet. Netterweise verzichtete er nach dem Auslöschen auf eine Busse.

Carolas besuchen Seelöwen in Newport: nach knapp einer Stunde kehren sie zum bezahlten Parkplatz zurück, wo ein Polizist soeben den Strafzettel ausfüllt. "Wieso denn das?", fragten wir. "Facing traffic!", sagte er, beliess es aber bei einer Verwarnung. (In den USA darf man nicht gegen die Fahrtrichtung parkieren!)

Halfprice Books: eine amerikanische Bücherkette, die Secondhandware verkauft. z.B. haben wir unseren Strassenatlas dort gekauft für 6$. Eine gelungene Investition! Kurz vor dem Verlassen der USA wollten wir unsere Reisführer und Unterhaltungsliteratur dort veräussern. Extrem ernst erklärte uns der Verkäufer, dass wir für unsere deutschen, uptodate Bücher mehr erwarten können, als für ein Buch in Malayisch über das Kanufahren in Osteuropa. Es resultierten dann sageundschreibe 3$! für 2 topaktuelle Reiseführer und einen deutschen Bestseller... Naja, da hätte sogar das malaysische Werk alleine mehr abgeworfen. Liebhaberwert.

Carolas lassen ihr Mietauto in Palm Springs reinigen. Irgendwie werden sie bei der Innenraumreinigung ziemlich quer angeschaut. Sie haben natürlich nicht gemerkt, dass auch die Innenraumreinigung von Mitgliedern der Reinigungsfirma übernommen wird und saugen fröhlich weiter Staub. 

Durango Train: ein Touristenzug par excellence durch die Mountains von Colorado. Wir steigen ein, der halbe Wagen ist noch leer. Kurz vor der Abfahrt werden alle Plätze noch besetzt. Jeder hat eine McDonald's Tüte dabei und entnimmt dieser sein Frühstück. Walker z.B. 3 McDoubles. Dann werden die Highlights der Fahrt präsentiert. Nicht etwa Berge, Täler, Wälder, usw. Sondern Sonnenbrillen, Käppi, Becher, Malbücher, DVD's, Reiseführer, Alkoholpackage, T-Shirts, Decken. "Kauft eh niemand!", denken wir. Aber denkste! Am Schluss der 6h-Fahrt hat jeder etwas, oder sogar 2-3 "Best value"-Sachen gekauft. Nur wir haben gespart, echt unkommerziell, unamerikanisch!

 

Die wunderbare Verwandlung des Nicolas F.

 

by Coiffeuse Caro.

 

Sur Chico - Puerto Varas y Chiloé

Climate Chiloé: When it is not misting or raining, it tends to be sprinkling or drizzling (Lonely Planet, Chile).

Goodbye USA - Bienvenidos a Santiago

Nach knapp 23'000km Fahrt durch die sensationellen nordamerikanischen Landschaften (und grösstenteils langweiligen Städte) haben wir den Kontinent gewechselt und sind sicher und müde in Chile gelandet. Santiago hat uns mit einem goldenen Frühlingstag, einem super Hostel und romantischen Cafés empfangen. Da wir bereits andere Länder in Südamerika besucht hatten fiel der Kulturschock eher mässig aus. Wir geniessen vielmehr die Gemütlichkeit der unklimatisierten Räume, die Vielfalt an Restaurants (sogar draussen!), dass alles in Gehdistanz ist und die Leute zwar distanziert (nicht wie die Amis!), aber sehr freundlich und hilfsbereit sind. 

Einen speziellen Dank möchten wir an dieser Stelle unserem treuen Begleiter in Nordamerika widmen: